Es gibt viele verschiedene Industriereinigungen, die jeweils für verschiedene Zwecke und Anwendungsformen empfehlenswert sind. Bei Bau- und Sanierungsarbeiten ist nicht nur die Beseitigung von Bauschutt notwendig, sondern zumeist auch das Abtragen von Betonschichten. Hier kommt das Strahlverfahren mit Wasserhöchstdruck zum Einsatz! Wir stellen vier Vorteile des Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren vor und zeigen einige Unterschiede zu anderen Industriereinigungen auf.

Was macht das Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren aus?

Bei dem Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren wird ein enormer Druck von bis zu 2500 bar durch einen speziellen Kompressor erzeugt, der in Form von Wasser aus den Drüsen schießt. Die Kraft ist durch die hohe Druckleistung so groß, dass diese Industriereinigung abrasiv reinigt. Abrasiv bedeutet, dass Oberflächen abgetragen werden können. Damit ist das Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren ideal für Bau- und Sanierungsarbeiten geeignet. Vor allem bei Sanierungsarbeiten ist das Abtragen des alten Betons für Erneuerungen und zur weiteren Sanierung notwendig. Das Abtragen von Beton wäre händisch sehr mühevoll und andere Maschinen könnten nicht nur den Beton, sondern auch die ganze Wand beschädigen. Mit dem Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren hingegen können poröse Betonschichten allerdings bestandsschonend abgetragen werden. So entsteht ein ebenmäßiger Untergrund ohne Beschädigungen, auf dem mühelose Sanierungs- und Bauarbeiten folgen können. 

Was sind die Vorteile des Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren?

Wie bereits erwähnt bietet sich das Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren deswegen an, weil so Wände beim Betonabtrag geschont werden, die Betonschichten jedoch trotzdem gründlich abgetragen werden. Weitere Vorteile sind dabei auch die präzise Reinigungskraft, kein Entstehen von Reinigungsabfall und die Lärmreduktion. Würde man händisch vorgehen oder die Betonschichten mit anderen, ungeeigneten Maschinen abtragen, kann eine Beschädigung von anderen Oberflächen nicht ausgeschlossen werden. Im Ernstfall kommt es zu Beschädigung der kompletten Wand, sodass statt einer Sanierung eine komplette Umbauarbeit erfolgen müsste. Mit der Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren kann ganz präzise gearbeitet werden. Das Wasser spritzt zwar mit immensem Druck hervor, allerdings ermöglichen die speziellen Drüsen des Reinigungsgerätes ein kontrolliertes Arbeiten. Vorteilhaft ist dabei außerdem, dass keine zusätzlichen Reinigungsabfälle entstehen. Die Reinigung mit Wasserhöchstdruck erzeugt lediglich Wassernebel und ist damit auch eine umweltschonendere Industriereinigung. Der vierte Vorteil ist das lärmreduzierte Arbeiten. Auf dem Bau und bei Sanierungen kommt es unweigerlich zu Lärm. Es ist daher vorteilhaft, wenn zumindest die Reinigung nicht zusätzlich zur Lärmbelastung beiträgt. Im Gegensatz zu anderen Industriereinigungen ist das Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren eine lärmärmere Reinigungsmethode. Außerdem wird hierbei kein Körperschall erzeugt, sodass sich das Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren auch für schwingungsempfindliche Bauwerke empfiehlt. 

Die 4 Vorteile des Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren im Überblick:

  1. bestandsschonender Betonabtrag
  2. präzise Reinigungsarbeit
  3. keine zusätzlichen Reinigungsabfälle
  4. Lärmreduktion

Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren im Vergleich zu anderen Industriereinigungen

Das Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren ist perfekt für Bau- und Sanierungsarbeiten geeignet. Aber welche weiteren Unterschiede ergeben sich zu den anderen Industriereinigungen?

Sandstrahlreinigung: Die Industriereinigung mit Sandstrahlen ähnelt sich mit dem Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren in der Form, dass auch hier abrasiv gearbeitet wird. Mit der Sandstrahlreinigung können ebenfalls Oberflächen gezielt abgetragen werden. Allerdings erfolgt hierbei die Reinigungskraft durch die verwendeten Strahlmitteln, währenddessen bei dem Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren die Kraft durch die hohe Druckleistung entsteht. Die Sandstrahlreinigung ist daher etwas ‚unkontrollierter‘. Damit ist gemeint, dass die Sandstrahlmittel auch zu Beschädigungen oder Mikrorissen in den Oberflächen und Wänden führen können. Das Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren ist hingegen deutlich bestandsschonender und daher besser für das Abtragen von Betonschichten geeignet. Außerdem erfolgt dabei kein Reinigungsabfall wie es der Fall bei Sandstrahlarbeiten ist.

Niederdruck-Schaumreinigung: Die Niederdruck-Schaumreinigung ist ebenfalls eine sehr präzise arbeitende Industriereinigung. Statt Beton können hierbei organische Materialien wie Flechten und Moose abgetragen werde. Die Reinigung erfolgt ebenso unter Wasserdruck, jedoch weitaus geringer als 2500 bar. Stattdessen wird neben Wasser auch ein chemisches Reinigungsmittel eingesetzt, das über die Drüsen auf die Flächen gespritzt wird und anschließend erneut mit Wasser abgetragen werden muss. So entsteht auch hierbei ein gewisser Reinigungsabfall.

Trockeneisreinigung: Die Reinigung mit Trockeneis ist auch ein Strahlverfahren, bei dem allerdings kein Reinigungsabfall anfällt. Das Trockeneis besteht aus festem Kohlenstoffdioxid und ist damit auch umweltschonend, da keine weiteren synthetischen Reinigungsmittel eingesetzt werden. Der Oberflächenabrieb durch die Reinigung erweist sich als gründlich und dennoch schonend. Im Gegensatz zu dem Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren kann jedoch kein extrem abrasives Arbeiten wie ein Betonabtrag erfolgen. Stattdessen empfiehlt sich die Trockeneisreinigung bei Reinigungen von Harzen, Fetten, Schmier- oder Trennmitteln.

Die anderen Industriereinigungen sind im Vergleich zum Wasserhöchstdruck-Strahlverfahren nicht weniger gut, sondern finden einfach nur in anderen Bereichen bessere Anwendung. Die Reinigung mit Sandstrahlen ist zum Beispiel ein Klassiker im Industrieservice. Die Niederdruck-Schaumreinigung ist ideal für eine Fassadenreinigung geeignet und die Trockeneisreinigung ist ein echter Allrounder und sowohl in der Industrie sowie B2B-Services, z.B. der Verkehrsmittelreinigung, beliebt.

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